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Zukunftswerkstatt und Niedersachsenabend 2022 in Celle

19.05.2022
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„Entscheiden in komplexen Systemen - Prioritäten und Perspektiven für die niedersächsische Land- und Ernährungswirtschaft in herausfordernden Zeiten" war der Themenschwerpunkt der Zukunftswerkstatt 2022. Die Veranstaltung fand nach Absage der Grünen Woche erstmals im Celler Schloss statt. Anschließend wurde auf den Celler Landgestüt zünftig gefeiert.

Veränderte politische Rahmenbedingungen stellen die Land- und Ernährungswirtschaft aktuell vor neue Herausforderungen: 30 Millionen Tonnen Getreide fehlen in diesem Jahr auf dem Weltmarkt, die Rohstoffknappheit wird durch fehlende Lieferketten und den Wegfall etablierter Märkte weiter verschärft. Es besteht also Gesprächsbedarf, dem die Zukunftswerkstatt auch in diesem Jahr wieder gebührend Raum gegeben hat. Die Veranstaltung wurde dementsprechend von zahlreichen Sponsoren, darunter die LAND-DATA GmbH, unterstützt. 

"Strategien müssen sich an geopolitische Veränderungen anpassen, Entscheidungen in komplexen Systemen unter gänzlich veränderten Vorzeichen getroffen werden", so Prof. Dr. Ludwig Theuvsen in seinem Eingangsstatement. Dazu kommen Verwerfungen in den Wertschöpfungsketten sowie gesellschaftliche Spannungen bezüglich unterschiedlicher Ansichten zu Umwelt- und Tierschutz in Teilen der Bevölkerung und der Landwirtschaft. "Die Anforderungen an die moderne Landwirtschaft sind vielfältiger geworden. Die Herausforderungen, die vor uns liegen sind groß, aber wir haben eine leistungsfähige Landwirtschaft mit sehr gut ausgebildeten Unternehmerinnen und Unternehmern."

Hubertus Paetow, Unternehmer und Präsident der DLG, ergänzte "Landwirtschaft ist eigentlich schon immer ein komplexes System gewesen. Landwirte sind es gewohnt, in komplexen Systemen auch unter unsicheren Bedingungen zu entscheiden. Was uns aktuell wirklich herausfordert, ist die geringe Kenntnis wichtiger Parameter, z. B. Preise oder politische Vorgaben - das macht Landwirtschaft komplex. Auch die emotionale Brisanz ist nicht zu unterschätzen. Oft erfolgt keine Trennung zwischen Thema und Akteuren, in diesem Fall den Bauern. Resiliente Strategien müssen auch bei veränderten Rahmenbedingungen funktionieren und es muss letztendlich auch Geld damit zu verdienen sein, sonst macht das kein Landwirt."

Unter dem Motto "wir müssen Brücken bauen" wurde anschließend in zwei Panels diskutiert. 

"Man kann in komplexen Systemen arbeiten und neue Impulse geben, aber man kann komplexe Systeme nicht steuern. Wir können manche Fragen heute noch gar nicht beantworten, weil wir sie gar nicht kennen," so das Fazit von Prof. Dr. Bernhard Brümmer, Vizepräsident der Uni Göttingen.

Die Rolle von Vielfalt für resiliente Agrarsysteme ist unumstritten, darin waren sich alle Beteiligten einig. Und: Wenn Politik auf persönliche Betroffenheit trifft werden Entscheidungen getroffen, die richtungsweisend sind. Krisenzeiten sind also immer auch Unternehmerzeiten.