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Durchschnittssatz für pauschalierende Landwirte sinkt auf 9,5 %

05.11.2021
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Der Bundesregierung wurde die Aufgabe übertragen, die Höhe der Vorsteuerbelastung pauschalierender Landwirte jährlich anhand aktueller statistischer Daten zu überprüfen und damit den Durchschnittssatz für die Pauschallandwirte in § 24 Umsatzsteuergesetz (UStG) in zutreffender Höhe festzulegen. Nach dem Unionsrecht ist ein zu hoher Durchschnittssatz nicht zulässig und kann Steuerausfälle mit sich bringen.

Nach dem Jahressteuergesetz 2020 soll das BMF dem Gesetzgeber eine Änderung des Durchschnittssatzes vorschlagen, soweit dies aufgrund der ermittelten Vorsteuerbelastung erforderlich ist.  Dem entsprechenden Gesetzesentwurf zur Umsetzung unionsrechtlicher Vorgaben im Umsatzsteuerrecht hat der Bundesrat am 05.11.2021 zugestimmt.

Durchschnittssatz für das Jahr 2022: 9,5 Prozent

Die Lösung sieht vor, dass der Durchschnittssatz für Pauschallandwirte angepasst werden soll. Demnach soll in Absatz 1 des Umsatzsteuergesetzes jeweils die Angabe „10,7 Prozent“ durch die Wörter „den nach Absatz 5 für das jeweilige Kalenderjahr geltenden Durchschnittssatz“ ersetzt werden und der Durchschnittssatz für das Jahr 2022 bei 9,5 Prozent liegen. Die vorgesehene Anpassung wird mit Beginn des Jahres 2022 in Kraft treten und im Wege des Vergütungsverfahrens umgesetzt werden. Damit schmilzt der Pauschalierungsvorteil um 1,2%-Punkte.

Entsprechende Anpassungen werden wir zum 01.01.2022 in der LAND-DATA Buchführung vornehmen. Dazu werden wir die Nutzer unserer Softwareanwendungen im Laufe des Dezembers noch einmal detailliert informieren.

Weiterer Hintergrund der Neuregelung  ist, dass die Richtlinie (EU) 2021/1159 des Rates vom 13. Juli 2021 zur Änderung der Richtlinie 2006/112/EG eine befristete  Steuerbefreiung für Einfuhrfälle als Reaktion auf die COVID-19-Pandemie bis zum 31. Dezember 2021 in nationales Recht umgesetzt werden muss.