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Corona Hilfen in der Landwirtschaft
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Corona-Hilfen in der Landwirtschaft: Überblick für Landwirte

08.10.2020
Corona Hilfen in der Landwirtschaft

Für die Landwirtschaft in Deutschland gibt es verschiedene Corona-Hilfen. Wir stellen die
unterschiedlichen Hilfsmaßnahmen für die Betriebe vor.

Die Corona-Krise hat das gesellschaftliche Leben und die weltweite Wirtschaft grundlegend auf den Kopf gestellt. Auch die Landwirtschaft steht durch die Pandemie vor enormen Herausforderungen. Hier erfahren Sie alles Wichtige zu den Corona-Hilfen für die deutsche Landwirtschaft und wie eine Buchhaltungssoftware Landwirten bei der Beantragung hilft.

Warum erhält die Landwirtschaft Unterstützung durch Corona-Hilfen?

Die Land- und Ernährungswirtschaft wurde von der Bundesregierung bereits am 23. März 2020 als systemrelevante Branche eingestuft. Damit zählen alle Unternehmen, die in der Produktion, der Verarbeitung oder dem Vertrieb von Lebensmitteln tätig sind, zur sogenannten “kritischen Infrastruktur”, die von zentraler Bedeutung für das staatliche Gemeinwesen ist.

Die Landwirtschaft stellt die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln sicher. Die Corona-Pandemie hat die essentielle Bedeutung einer zuverlässigen, flächendeckenden und vor allem regionalen Versorgung mit Lebensmitteln einmal mehr verdeutlicht.

Die Folgen der Corona-Pandemie für die Landwirtschaft

Die Ausbreitung von COVID-19, dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2, hat auch in der Landwirtschaft zu großer Unsicherheit geführt. So können negative wirtschaftliche Folgen entstehen, wenn durch den Ausfall von Arbeitskräften und Erntehelfern nicht ausreichend neu gesät, gepflanzt oder geerntet werden kann.

Auch drohen finanzielle Einbußen, wenn die landwirtschaftlichen Produkte wegen ogistischen Problemen nicht rechtzeitig ausgeliefert werden können. Möglich sind durch die Pandemie etwa Personalengpässe bei Lieferunternehmen oder Verzögerungen im internationalen Export durch Grenzkontrollen oder Grenzschließungen.

Die Landwirtschaft wird deshalb von Bund und Ländern mit Corona-Hilfen unterstützt, die Sicherheit schaffen und die Folgen der Krise abmildern sollen. Durch diese Finanzspritze für die Landwirtschaft soll

  • die Liquidität von landwirtschaftlichen Betrieben,
  • das Aufrechterhalten von Lieferketten,
  • und das Vorhandensein von ausreichend Arbeitskräften sichergestellt werden.

Zusätzlich von der Krise betroffen sind landwirtschaftliche Betriebe, die Urlaub auf dem Bauernhof oder Veranstaltungen auf dem Hof anbieten. Die Rückzahlungen für stornierte Urlaube und Veranstaltungen führen bei vielen Betrieben zu sofortigen Liquiditätsengpässen. Um die Verluste abzumildern, können Landwirte versuchen, sich mit den Urlaubern zu einigen und die Urlaube nach Möglichkeit umzubuchen, statt sie zu erstatten.

Finanzielle Corona-Hilfen für landwirtschaftliche Betriebe und wie sie beantragt werden

Welche Corona-Hilfen gibt es für Landwirte? Wir haben die verschiedenen Hilfsmaßnahmen, die  landwirtschaftliche Betriebe beantragen können, um ihre Liquidität zu sichern, in einer Übersicht für Sie zusammengefasst:

Corona-Soforthilfe für Landwirte

Die bundesweiten Soforthilfen für Soloselbstständige, Freiberufler und kleine Unternehmen, die durch die Corona-Pandemie wirtschaftlich angeschlagen sind, gelten ausdrücklich auch für Betriebe der Land- und Forstwirtschaft mit bis zu zehn Beschäftigten. Sie sollen wirtschaftliche Existenzen sichern und kleinen landwirtschaftlichen Unternehmen helfen, Liquiditätsengpässe zu überbrücken. Die Soforthilfen müssen nicht zurückgezahlt werden.

Betriebe mit bis zu fünf Beschäftigten können Einmalzahlungen in Höhe von bis zu 9.000 Euro, und Betriebe mit bis zu zehn Beschäftigten von bis zu 15.000 Euro, jeweils für drei Monate beantragen.

Um eine Soforthilfe zu erhalten, muss nachgewiesen werden, dass ein akuter Liquiditätsengpass in Folge der Corona-Pandemie vorliegt. Der Antragsteller darf vor dem 31. Dezember 2019 nicht in finanziellen Schwierigkeiten gewesen sein. Die Antragstellung und die Auszahlung erfolgen über Stellen der Länder. Die Antragsfrist für die Corona-
Soforthilfen für landwirtschaftliche Betriebe war der 31. Mai 2020.

Die Soforthilfen dürfen ausdrücklich mit weiteren Corona-Hilfen kombiniert werden. Kommt dadurch eine
Überkompensation zustande, muss diese jedoch zurückgezahlt werden.

Der Zuschuss ist steuerpflichtig – allerdings muss er bei der Steuervorauszahlung für 2020 noch nicht berücksichtigt werden, damit er nun in Zeiten der Krise zunächst vollständig dem Betrieb zugute kommt. Er muss stattdessen erst 2021 bei der Steuererklärung für 2020 angegeben werden. Hat der Betrieb 2020 einen positiven Gewinn erwirtschaftet, muss dann der individuelle Steuersatz für den Zuschuss gezahlt werden.

Überbrückungshilfe für landwirtschaftliche Betriebe

Die Überbrückungshilfe von Bund und Ländern ist das Nachfolgeprogramm der Corona-Soforthilfe und führt sie in erweitertem Rahmen fort. Die Überbrückungshilfe umfasst Stabilisierungsmaßnahmen, die sich nicht mehr nur an Soloselbstständige sowie kleine und mittelständische Unternehmen (KMU), sondern auch an gemeinnützige Organisationen und größere Unternehmen richten.

Durch direkte finanzielle Zuschüsse für betriebliche Fixkosten sollen mit der Überbrückungshilfe wirtschaftliche Existenzen gesichert und Umsatzrückgänge abgemildert werden. Genauer werden dabei die Kosten subventioniert, die trotz der Corona-Krise und geringeren oder ausbleibenden Einnahmen weiterlaufen. Die förderfähigen Kosten werden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) online benannt.

Bei der Überbrückungshilfe sind Betriebe, die bereits die Soforthilfe in Anspruch genommen haben, ausdrücklich erneut antragsberechtigt. Unabhängig von ihrer Rechtsform können alle Unternehmen in Deutschland die Unterstützung beantragen, wenn

  • das Unternehmen sich nicht für den Wirtschaftsstabilisierungsfonds qualifiziert;
  • der Jahresumsatz unter 750 Mio. Euro liegt.

Die Überbrückungshilfe soll die von den Auswirkungen der Corona-Pandemie wirtschaftlich am stärksten betroffenen Unternehmen unterstützen. Daher muss ein Nachweis über einen Umsatzrückgang von mindestens 60% im Vergleich zum Vorjahr erbracht werden. Dann werden in den Fördermonaten betriebliche Fixkosten in Abhängigkeit von den Umsatzrückgängen im jeweiligen Monat im Vergleich zum Vorjahr gefördert:

  • Bei einem Rückgang um 70% oder mehr ist eine Erstattung von bis zu 80% der förderfähigen Kosten möglich.
  • Bei einem Rückgang von 50% bis 70% werden bis zu 50% der Kosten erstattet.
  • Bei einem Rückgang um 40% bis 50% können noch bis zu 40% der förderfähigen Kosten übernommen werden.

Insgesamt kann ein Betrieb Förderzahlungen in Höhe von maximal 50.000 Euro pro Fördermonat, bzw. maximal 150.000 Euro im dreimonatigen Förderzeitraum erhalten. Für kleine Betriebe mit bis zu fünf bzw. bis zu zehn Beschäftigten gelten wie bei der Corona-Soforthilfe die Obergrenzen von 3.000 Euro bzw. 5.000 Euro pro Monat, das heißt, von bis zu 9.000 Euro oder bis zu 15.000 Euro insgesamt.

Wie bei der Soforthilfe muss auch für die Überbrückungshilfe nachgewiesen werden, dass dem Betrieb akut durch die Corona-Pandemie finanzielle Probleme entstanden sind. Der Antragsteller darf nicht bereits Ende 2019 in finanziellen Schwierigkeiten gewesen sein. Die Überbrückungshilfe muss nicht zurückgezahlt werden. Sie ist, wie der Zuschuss der Soforthilfen, steuerpflichtig. Die Hilfen werden auf Basis von Umsatzprognosen für die Fördermonate ausgezahlt, zu viel gezahlte Summen müssen ggf. zurückgezahlt werden.

Antragstellung und Förderzeiträume der Überbrückungshilfe

Die Phase 1 der Überbrückungshilfe umfasst die Fördermonate Juni, Juli und August 2020. Die Antragsfrist ist der 9. Oktober 2020. Darüber hinaus wird die Überbrückungshilfe aufgrund der anhaltenden Auswirkungen der Pandemie jedoch erneut verlängert: Die 2. Phase umfasst die Fördermonate September bis Dezember. Die Anträge für die 2. Phase der Überbrückungshilfe können voraussichtlich ab Mitte Oktober gestellt werden.

Die Antragstellung muss über ihren Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigte Buchprüfer erfolgen. Der Steuerberater stellt den Antrag bei den Bewilligungsstellen der Länder über eine bundesweite Online-Plattform.

Die für den Antrag notwendigen Daten liefert die landwirtschaftliche Buchführung. In die Buchführungssoftware ADNOVA finance für Landwirtschaft und Gewerbe hat LAND-DATA eine spezielle, kompakte  Übersicht der Umsatzveränderungen 2020 gegenüber 2019 integriert, die exportiert und in den Antrag übernommen werden kann.

Darlehen mit Bürgschaft von der Landwirtschaftlichen Rentenbank

Mit Unterstützung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) bietet die Landwirtschaftliche Rentenbank seit dem 16. April 2020 Liquiditätssicherungsdarlehen für Landwirtschaftsbetriebe an, die mit einer Bürgschaft kombiniert sind.

Im Rahmen des Programms werden Darlehen in Höhe von bis zu 3 Mio. Euro bereitgestellt. Bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) können bis zu 90% der Darlehenssumme verbürgt werden, bei Großunternehmen bis zu 80%. Die Kredite werden als Ratendarlehen mit einer Laufzeit von vier oder sechs Jahren angeboten. Ein Jahr ist dabei jeweils tilgungsfrei.

Einen Antrag für das Bürgschaftsprogramm können Betriebe aus dem Bereich der Land- und Forstwirtschaft, des Wein- und Gartenbaus sowie der Fischerei und Aquakultur stellen. Die Kredite richten sich an Betriebe, die in Folge der Corona-Pandemie in einen Liquiditätsengpass geraten sind und nicht über ausreichend Sicherheiten für ein normales Bankdarlehen verfügen.

Die verbürgten Liquiditätssicherungsdarlehen werden über die Hausbank des Landwirtschaftsbetriebs vergeben und müssen auch dort beantragt werden. Der Antragsteller muss nachweisen, dass der Liquiditätsbedarf durch die Corona-Krise bedingt ist. Nähere Informationen zum richtigen Vorgehen bei der Antragstellung finden Sie auf der Webseite der Landwirtschaftlichen Rentenbank.

Das Bürgschaftsprogramm für landwirtschaftliche Betriebe, die durch die Corona-Krise in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind, ist bis zum 30. Juni 2021 gültig.

KfW-Schnellkredite

Für Unternehmen mit mehr als 10 Beschäftigten vergibt die KfW-Bank im Rahmen der Corona-Hilfen den KfW-Schnellkredit 2020 als Förderkredit für Investitionen und laufende Kosten. Der Kreditbetrag ist auf maximal 25% des Jahresumsatzes von 2019 begrenzt. Die Laufzeit kann bis zu 10 Jahre betragen, und zwei Jahre sind tilgungsfrei. Der Kredit kann bei der Hausbank beantragt werden.

Tilgungsaussatz für bestehende Darlehen

Für bestehende Kredite können Landwirte bei ihrer Hausbank eine Aussetzung der Tilgungsrate beantragen, um die laufenden Kosten zu reduzieren.

Kleinbeihilfen für die Landwirtschaft

Auf EU-Ebene wurde am 19. März 2020 ein “Befristeter Rahmen für staatliche Beihilfen zur Stützung der Wirtschaft angesichts des derzeitigen Ausbruchs von COVID-19” beschlossen. Darin sind auch sogenannte Kleinbeihilfen für die Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie die Fischerei und Aquakultur vorgesehen. Die Regelungen für die geringfügigen Beihilfen sind in der “Bundesregelung Kleinbeihilfen 2020” online verfügbar.

Steuerliche Hilfen für Betriebe

Um Betriebe in der Corona-Pandemie zu entlasten und ihre Liquidität zu unterstützen, haben Bund und Länder steuerliche Hilfen beschlossen:

  • Steuerstundungen:

Fällige oder fällig werdende Steuern können zinslos gestundet werden, das heißt, sie können später gezahlt werden. Den Antrag für die befristete Stundung von Steuerzahlungen können Unternehmen noch bis zum 31. Dezember 2020 beim Finanzamt stellen. Voraussetzung ist, dass der Betrieb unmittelbar von den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise betroffen ist.

  • Steuervorauszahlungen senken oder zurückerhalten:

Betriebe können beim Finanzamt einen Antrag zur Senkung der Steuervorauszahlungen für die Einkommens-, Körperschafts-, und Gewerbesteuer beantragen. Wenn die Einkünfte im laufenden Jahr voraussichtlich geringer sein werden, als es vor der Pandemie zu erwarten war, werden die Vorauszahlungen herabgesetzt.

Bereits geleistete Steuervorauszahlungen für 2020 können auf Antrag erstattet werden. Auch die
Sondervorauszahlung für die Umsatzsteuer kann auf Antrag zurückverlangt werden.

  • Vollstreckungsmaßnahmen von überfälligen Steuerschulden werden bis Ende des Jahres 2020 ausgesetzt. Auch Säumniszuschläge werden erlassen.
  • Einige Bundesländer haben zusätzlich weitere Maßnahmen ergriffen.

Sozialversicherungsbeiträge stunden

Landwirte können die Sozialversicherungsbeiträge in der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) für sich und ihre Mitarbeiter stunden, das heißt, später zahlen. Vorrangig sind jedoch Hilfsmaßnahmen des Bundes und der Länder in Anspruch zu nehmen.

Besteht dennoch weiterhin Zahlungsunfähigkeit, konnte bei der SVLFG bis zum 30. September 2020 ein schriftlicher Antrag für die Stundung gestellt werden. Die Beiträge können dann noch bis spätestens zum 31. Dezember 2020 nachgezahlt werden.

Kündigungsschutz bei Pachtverträgen

Pachtverträge durften bis zum 30. Juni 2020 nicht einseitig gekündigt werden. So waren Landwirte abgesichert, wenn sie wegen finanziellen Schwierigkeiten infolge der Corona-Krise die Pacht für ihren Hof nicht zahlen konnten. Die Pachtschulden können bis spätestens zum 30. Juni 2022 nachgezahlt werden.

Weitere Corona-Hilfen für die Landwirtschaft

Zusätzlich zu den finanziellen Hilfspaketen wurden weitere Maßnahmen beschlossen, die landwirtschaftliche Betriebe in der Corona-Krise unterstützen sollen:

Weiterarbeit von Landwirtschaftsbetrieben ermöglichen und Lieferketten aufrecht erhalten

Mit Bezug auf eventuelle Quarantänemaßnahmen sollen Landwirtschaftsbetriebe – wenn der notwendige Gesundheitsschutz es zulässt – weiterarbeiten können.

Damit die Lieferketten aufrecht erhalten und die landwirtschaftlichen Erzeugnisse ausgeliefert werden können, wurden einige Sonderregelungen getroffen wie eine Flexibilisierung der Lenk- und Ruhezeiten und der Verzicht auf die Kontrolle des Sonn- und Feiertagsverbots von LKW.

Auf europäischer und internationaler Ebene setzt sich das BMEL für ein gemeinsames agrarpolitisches Vorgehen ein und dafür, dass der Handel aufrechterhalten wird.

Ausweitung der kurzfristigen Beschäftigung

Die 70-Tage-Grenze für sozialversicherungsfreie, kurzfristige Beschäftigungen wurde auf fünf Monate bzw. 115 Tage angehoben. So können Saisonarbeitskräfte während der Krise länger in der Landwirtschaft mitarbeiten. Die Regelung gilt bis zum 31. Oktober 2020.

Saisonarbeitskräfte und Vermittlungsplattformen

Saisonarbeitskräften wurde mit einem Konzept zum Gesundheitsschutz trotz Einreisebeschränkungen die Einreise nach Deutschland ermöglicht.

Zudem wurden verschiedene Vermittlungsplattformen eingerichtet, die Landwirten helfen sollen, zusätzliche Saisonarbeitskräfte und Erntehelfer zu finden, darunter:

Da die Landwirtschaft als systemrelevante Branche eingestuft wurde, dürfen zudem auch von Kurzarbeit betroffene Arbeitnehmer in der Landwirtschaft aushelfen, um ihr Kurzarbeitergeld aufzustocken. Auch das Bafög-Gesetz wurde angepasst und lässt nun ein Engagement in der Landwirtschaft zu, ohne, dass den Studierenden ein Nachteil entsteht.

Corona-Hilfen beantragen: So hilft eine Buchhaltungssoftware

Bei den Anträgen für die Corona-Hilfen zur Unterstützung der Landwirtschaft muss der Betrieb einen Nachweis erbringen, dass die finanzielle Notlage durch die Covid-19-Pandemie bedingt ist. Für den Nachweis ist nicht nur Ihre aktuelle Buchhaltung, sondern auch die Zahlen der vergangen Jahre relevant.

Zum Teil müssen Sie zudem offenlegen, welche weiteren Corona-Hilfen Sie bereits in Anspruch genommen haben. Ihr Steuerberater oder Ihr Ansprechpartner in der Buchstelle kann Sie bei der Antragstellung unterstützen.

Eine Buchhaltungssoftware für die Landwirtschaft, wie ADNOVA+ von LAND-DATA, hilft Ihnen, den Arbeitsaufwand für die Buchhaltung zu reduzieren. Mit dem digitalen Agrarbüro inklusive App zur mobilen Belegablage haben Sie alle wichtigen Dokumente stets griffbereit. So haben Sie alle wichtigen Daten Ihrer aktuellen Buchhaltung sowie der vergangenen Jahre stets übersichtlich parat.

Dies ist hilfreich für die Beantragung von Corona-Hilfen für Ihren Landwirtschaftsbetrieb, so Sie diese in Anspruch nehmen möchten. Damit können Sie problemlos nachweisen, dass ein möglicher Liquiditätsengpass Ihres Betriebs erst durch die Corona-Krise entstanden ist.

Die Anträge für die Überbrückungshilfe müssen von Ihrem Steuerberater gestellt werden. Die LAND-DATA Software für die Buchhaltung in der Landwirtschaft unterstützt den Steuerberater bei der Antragstellung mit der Möglichkeit, die für den Antrag relevanten Daten unkompliziert als CSV-Datei aus ADNOVA finance zu exportieren.Produktberatung anfragenFazit zu den Corona-Hilfen für die Landwirtschaft

Die Landwirtschaft stellt die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln sicher und zählt daher zu den systemrelevanten Branchen. Um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise abzumildern und Sicherheit zu schaffen, stellen Bund und Länder Corona-Hilfen für die Landwirtschaft zur Verfügung. Dazu zählen Soforthilfen, Liquiditätssicherungsdarlehen mit Bürgschaft der Landwirtschaftlichen Rentenbank und steuerliche Hilfen.

Bei der Beantragung der Corona-Hilfen muss der Landwirt nachweisen, dass sein Betrieb erst in Folge der Corona-Pandemie in finanzielle Schwierigkeiten geraten ist. Mit einer Buchhaltungssoftware für die Landwirtschaft wie ADNOVA+ von LAND DATA haben Sie alle wichtigen Unterlagen Ihrer Buchhaltung stets parat, um eben diesen Nachweis erbringen zu können.