Öffentliches Verfahrensverzeichnis

Das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) schreibt in § 4g vor, dass der Beauftragte für den Datenschutz jedermann in geeigneter Weise die Angaben entsprechend § 4e BDSG auf Antrag verfügbar zu machen hat.

Ihr Recht auf Auskunft gemäß § 34 BDSG wird hierdurch nicht eingeschränkt.

1. Name und Anschrift der verantwortlichen Stelle
Firma: LAND-DATA GmbH

Sitz der Gesellschaft: Hannover, Warmbüchenstraße 3, Landvolkhaus

Geschäftsräume: Visselhövede, Wedekindstr. 9 - 11

2. Geschäftsleitung
Andreas Baldamus, Geschäftsführer
Volker Meisterjahn, Geschäftsführer

3. Leiter der Datenverarbeitung der verantwortlichen Stelle
Franz-Josef Heller, Leiter Information Technology

4. Zweckbestimmung der Datenerhebung, -verarbeitung oder -nutzung
Vertrieb von Produkten, IT-Services und aller damit verbundenen Nebengeschäfte.

Nebenzwecke sind begleitende oder unterstützende Funktionen wie im Wesentlichen die Personal-, Partner-, Lieferanten- und Dienstleisterverwaltung, Wartung und Betrieb von eigenen Datenverarbeitungssystemen und von Datenverarbeitungssystemen für Kunden.

Durchführung der Speicherung und Datenverarbeitung von personenbezogenen Daten für eigene Zwecke und im Auftrage von Kunden.

5. Beschreibung der betroffenen Personengruppen
Es werden zu folgenden Gruppen zur Erfüllung der unter 4. genannten Zwecke im Wesentlichen die im folgenden aufgeführten personenbezogenen Daten bzw. Datenkategorien erhoben, verarbeitet und genutzt:



Kunden (Adressdaten, einschl. Telefon-, Fax- und E-Mail-Daten, Buchführungsdaten, Auskünfte, Bankverbindungen, Installierte Hard- und Software mit Vertragsdaten und Einsätzen von Servicemitarbeitern)



Interessenten/Nichtkunden (Adressdaten, Interessengebiete, Angebotsdaten)



Bewerber (Bewerbungsdaten, Angaben zum beruflichen Werdegang, zur Ausbildung und Qualifikationen),



Mitarbeiter, Auszubildende, Praktikanten, Ruheständler, frühere Mitarbeiter und Unterhaltsberechtigte; Vertrags-, Stamm- und Abrechnungsdaten (Angaben zu Privat- und Geschäftsadresse, Tätigkeitsbereich, Gehaltszahlungen, Name und Alter von Angehörigen soweit für Sozialleistungen relevant, Lohnsteuerdaten, Bankverbindungsdaten, dem Mitarbeiter anvertraute Vermögensgegenstände);



Daten zur Personalverwaltung und -steuerung; Urlaubs- und Krankheitstage, Daten der innerbetrieblichen Weiterbildung; Arbeitszeiterfassungsdaten sowie Zugangskontrolldaten; Terminverwaltungsdaten; Daten zur Kommunikation sowie zur Abwicklung und Kontrolle von Serviceeinsätzen sowie Projektaufträgen; Notfallkontaktdaten zu vom Mitarbeiter ausgewählten Personen, die im Notfall kontaktiert werden sollen;



Vertriebs- und Servicepartner (Adress-, Geschäfts- und Vertragsdaten; Kontaktinformationen);



Lieferanten/Dienstleister (Adressdaten; Kontaktkoordinaten; Bankverbindungen, Vertragsdaten; Terminverwaltungsdaten; Abrechnungs- und Leistungsdaten); Kontaktpersonen zu vorgenannten Gruppen.

6. Empfänger oder Kategorien von Empfängern der Daten
Öffentliche Stellen, die Daten aufgrund gesetzlicher Vorschriften erhalten (z. B. Sozialversicherungsträger, Finanzbehörden, Aufsichtsbehörden).



Interne Stellen, die an der Ausführung der jeweiligen Geschäftsprozesse beteiligt sind (im Wesentlichen: Personalverwaltung, Rechnungswesen, Einkauf, Marketing, Benutzerservice, Allgemeine Verwaltung, Vertrieb und Information Technology).



Externe Auftragnehmer (Dienstleistungsunternehmen) entsprechend § 11 BDSG.

Weitere externe Stellen wie z. B. Kreditinstitute (Gehaltszahlungen), Unternehmen soweit der Betroffene seine schriftliche Einwilligung erklärt hat oder eine Übermittlung aus überwiegendem berechtigtem Interesse zulässig ist.

7. Regelfristen für die Löschung der Daten
Der Gesetzgeber hat vielfältige Aufbewahrungspflichten und -fristen erlassen. Nach Ablauf dieser Fristen werden die entsprechenden Daten routinemäßig gelöscht, wenn sie nicht mehr zur Vertragserfüllung erforderlich sind. So werden die handelsrechtlichen oder finanzwirksamen Daten eines abgeschlossenen Geschäftsjahrs den rechtlichen Vorschriften entsprechend nach weiteren zehn Jahren gelöscht, soweit keine längeren Aufbewahrungsfristen vorgeschrieben oder aus berechtigten Gründen erforderlich sind. Kürzere Löschungsfristen werden auf besonderen Gebieten genutzt (z. B. im Personalverwaltungsbereich wie z. B. abgelehnte Bewerbungen). Sofern Daten hiervon nicht berührt sind, werden sie gelöscht, wenn die unter 5. genannten Zwecke wegfallen.

8. Datenübermittlung in Drittländer
Datenübermittlungen in Drittstaaten ergeben sich ggf. nur im Rahmen der für die Vertragserfüllung erforderlichen Kommunikation sowie anderer im BDSG ausdrücklich vorgesehener Ausnahmen.



Im Übrigen erfolgt keine Übermittlung in Drittstaaten und ist auch nicht geplant.